In Baden-Württemberg findet weiterhin die Kinderbetreuung in der Kindertagespflege und in Kindertageseinrichtungen im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt.

Für die Kindertageseinrichtungen und die Einrichtungen der Kindertagespflege gelten weiterhin die gleichen Regeln für den Betrieb, die vor Schließung der Einrichtungen im Dezember 2020 maßgeblich waren, wie etwa eine möglichst konstante Gruppenzusammensetzung und weitere Maßnahmen, die in den gemeinsamen Schutzhinweisen der Unfallkasse Baden-Württemberg, des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg und des Kommunal-verbands Jugend und Soziales Baden-Württemberg enthalten sind.

Zum Schutz der Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung können Tagespflegepersonen, Erzieher*innen, Lehrer*innen und sonstige Mitarbeitende regelmäßige Corona-Tests durchführen lassen (Berechtigungs-scheine) oder selbst durchführen (Selbsttests). Zudem werden an alle Mitarbeitenden medizinische Mund-Nase-Masken ausgegeben. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag „Schutzmaßnahmen für Tagespflegepesonen“ auf diesen Seiten.

Bitte beachten Sie folgende aktuelle Vorschriften:

Den rechtlichen Rahmen geben die allgemeine Corona-Verordnung der Landesregierung in der jeweils aktuellen  Fassung vor sowie die spezielle Verordnung über den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unter Pandemiebedingungen (Corona-Verordnung Kita – CoronaVO-Kita) vom 29. Juni 2020, in der ab dem 08.12.2020 geltenden Fassung.

Zum Schutz der Kinder in Betreuung und der Beschäftigten in Kindertagespflege und Einrichtungen sind ergänzend die gemeinsamen Schutzhinweise des Kommunalverbandes Jugend und Soziales Ba.-Wü. (KVJS), der Unfallkasse Ba.-Wü. (UKBW) und dem Landesgesundheitsamt Ba.-Wü. (LGA) in der jeweils gültigen Fassung zu berücksichtigen. Eine Lieste mit aktualiserten FAQs des KVJS zur Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege finden Sie hier.

Darüber hinaus hat das Landesgesundheitsamt weitere Hinweise (Stand 30.07.20202) herausgegeben, die den „Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen“ sowie die „Vorgehensweise für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen im Zusammenhang mit Coronafällen“ erläutern.

Für die Kindertagespflege wie auch den Kita-Betrieb ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 betreut werden. Dies gilt auch im Rahmen der Notbetreuung. Häufige Symptome einer Covid19-Infektion sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten. Auch die Betreuungsperson muss gesund sein, ebenso die Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen, sowie sämtliche Mitglieder des Hausstandes.

Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört, sind dafür verantwortlich, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Tagespflegestelle für ihr Kind gesundheitlich verantwortbar ist. Die zuständige Tagespflegeperson kann eine entsprechende ärztliche Bescheinigung verlangen.

Sollten Sie, liebe Tagespflegepersonen und liebe Eltern, Fragen zur aktuellen Betreuungssituation oder allgemein zur Kindertagespflege haben, so dürfen Sie sich gerne an uns wenden. Bei telefonischer Kontaktaufnahme achten Sie bitte auf unsere Sprechzeiten – danke.

Das Team des Tagesmüttervereins Ulm e.V.